Alle japanischen Wörter werden grundsätzlich klein geschrieben, es sei denn, sie sind Eigennamen. Partikel werden nicht großgeschrieben (selbst in Titeln: Tokyo no Monogatari) und auch Suffixe werden nicht großgeschrieben, es sei denn, sie werden als Teil eines Eigennamens übersetzt (z. B. wird Chiba-ken).
Unabhängig davon, ob ein japanisches Nomen direkt mit einem deutschen Wort verbunden wird oder ob es als eingedeutscht gilt, indem es mit einem Artikel versehen und entsprechend der deutschen Grammatik verwendet wird, sollte es großgeschrieben werden. Die kursiv gesetzte Schreibweise bei nicht vollständig eingedeutschten Begriffen dient der zusätzlichen Hervorhebung und Kennzeichnung des Wortes als Fremdelement im deutschen Text.
Werden japanische Nomen in einem deutschen Kontext verwendet und dabei als eingedeutscht betrachtet, das heißt, sie werden mit einem bestimmten Artikel versehen und entsprechend der deutschen Grammatik behandelt, erfolgt ebenfalls eine Großschreibung. Dies dient der klaren Kennzeichnung als Nomen innerhalb des deutschen Satzbaus.
* Beispiel: "Der Samurai", "Die Geisha".
Japanische Nomen, die mit einem Bindestrich an ein deutsches Wort angehängt werden, sind großzuschreiben. Diese Regel unterstreicht die Wichtigkeit und Selbstständigkeit des japanischen Nomens in der Wortkombination.
* Beispiel: "Die Sushi-Gastronomie"
Im deutschen Text vorkommende japanische Wörter werden bei ihrer ersten erwähnung kursiv geschrieben, mit der Ausnahme von Personennamen, geographischen Namen und Namen von Körperschaften.
Japanische Nomen, die nicht vollständig in den deutschen Sprachgebrauch integriert sollten zur Hervorhebung kursiv gesetzt werden. Dies verdeutlicht ihre Rolle als Fremdwörter oder Fachtermini innerhalb des Textes.
* Beispiel: Saba Sushi wird in der Regel mittels der _Sujime_-Methode ...
Als Grundregel gilt: Wörter, die als selbständige Lexeme im Wörterbuch aufgeführt sind, werden von einander getrennt geschrieben: chūsei bungaku (nicht: chūseibungaku); shakai fukushi; seiji shōsetsu. Der Bindestrich sollte grundsätzlich sparsam eingesetzt werden, ist aber in einer Reihe von Fällen unvermeidbar.